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A nlegen |
Das Baby wird so in den Arm
genommen, dass es ganz auf der Seite liegt und der Mutter mit Köpfchen,
Bauch und Beinen völlig zugewandt ist. |
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Brustwarze |
Das Baby muss den Mund weit
aufmachen, damit es die Brustwarze und den größten Teil des Warzenhofes
in den Mund bekommt. |
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C-Griff |
Die Brust wird im C-Griff angeboten,
d. h. die Finger liegen flach unter der Brust, etwa 3 cm von der
Brustwarze entfernt, der Daumen liegt lose oberhalb der Brustwarze auf der
Brust. Der größte Teil des Warzenhofes soll im Mund des Babys sein.
Macht das Baby den Mund weit auf , wird es mit einer schnellen Bewegung
zur Brust geführt. |
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Durst |
Die stillende Mutter sollte nach
Durst trinken. 2 –3l ist die empfohlene Trinkmenge pro Tag. |
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Ernährung |
Stillen ist Gesundheitsprävention
in der natürlichsten Form. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
UNICEF wird daher weltweit empfohlen die Kinder ein halbes Jahr voll und
danach entsprechend teilzustillen bis zum 2. Geburtstag. |
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Frühgeborene |
Für Frühgeborene ist Muttermilch
besonders wertvoll. Die Natur passt die Zusammensetzung der Muttermilch
den besonderen Bedürfnissen der unreifen Kinder an. |
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Gesundheit |
Gestillte Kinder sind seltener
krank. |
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Haut |
Gestillte Kinder erhalten in den
ersten 6 Monaten allein durch das Stillen etwa 250-300 Stunden mehr
Hautkontakt. |
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Infektionen. |
Die Abwehrstoffe in der Muttermilch
schützen das Kind vor Infektionen. |
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Kalorien |
Die stillende Mutter benötigt ca.
200-300 kcal mehr am Tag. |
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Liebevolle
Zuwendung |
Die Gehirnforschung hat belegt, dass
die Entwicklung des Gehirns in den ersten Monaten nicht nur von der
Ernährung, sondern auch von liebevoller Zuwendung bestimmt wird. |
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Medikamente |
Grundsätzlich gilt: Die stillende
Mutter sollte möglichst wenige Medikamente einnehmen, aber abstillen
wegen einer Medikamenteneinnahme ist fast nie nötig. In den meisten
Fällen kann ein Medikament gefunden werden, das mit dem Stillen vereinbar
ist. |
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Nikotin |
Schadstoffe der Zigarette gelangen
über die Muttermilch zum Kind. Rauchen sollte während der Stillzeit
aufgegeben oder soweit wie möglich eingeschränkt werden. |
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Oxytocin |
bewirkt in der Brust, dass sich die
Milchgänge und Milchbläschen zusammenziehen und die Muttermilch abgeben
(Milchspendereflex). Gleichzeitig fördert es die Rückbildung der
Gebärorgane. |
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Prolaktin |
ist wie Oxytocin ein Hormon, dass in
der Hirnanhangdrüse gebildet wird. Es wird bei Stimulation der Brustwarze
und Entleerung der Brust freigesetzt. Je häufiger die Brustwarze
Saugreize durch Anlegen des Kindes oder Abpumpen von Muttermilch mit einer
Brustpumpe erhält, desto mehr Muttermilch wird in der Brust produziert. |
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Qualität |
und Quantität der Muttermilch
verändert sich erst, wenn die Mutter über einen längeren Zeitraum
weniger als 1200kcal zu sich nimmt. |
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Rückbildung |
Stillen fördert die Rückbildung
der Gebärmutter. |
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Schnuller |
Auf einen Schnuller sollte in den
ersten 4 Wochen verzichtet werden. Ansonsten könnte es zu einer
Saugverwirrung kommen, das heißt, daß sich das Baby eine falsche
Trinktechnik an der Brust angewöhnt. Wenn überhaupt nötig, sollte er
erst gegeben werden, wenn das Stillen etabliert ist. |
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Tandem-Stillen |
Man kann ein Neugeborenes und ein
älteres Geschwisterkind gleichzeitig stillen. Das Baby sollte aber immer
zuerst trinken. |
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Urvertrauen |
Stillen ermöglicht dem Kind auf
ganz natürliche Weise Urvertrauen zu entwickeln, das für seinen weiteren
Lebensweg so wichtig ist. |
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Väter |
Erfolgreiches Stillen ist auch von
der Unterstützung und dem Verständnis der Väter abhängig. |
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Wiegengriff |
Stillen im Sitzen. Der Wiegengriff
ist die am häufigsten gewählte Stillhaltung. |
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Zufüttern |
Mit Beikost sollte frühestens im 5.
Lebensmonat begonnen werden. Besser wäre es ein halbes Jahr
ausschließlich zu stillen. Den Zeitpunkt der Zufütterung bestimmt auch
das Interesse des Babys am Familienessen. |